FASSADEN
Ein Generationenroman

Aktuelles Buch
Fassaden
Der Roman spielt in einem westfälischen Ort, irgendwo zwischen Provinz und Universum.
Im Zentrum stehen die zwei Großmütter des Erzählers samt Familien, enger miteinander verwoben als der Rest. Die Reise beginnt mit einem kurzen Abstecher ins 19. Jahrhundert und führt zurück in die Straße seiner Kindheit.
Ein Geflecht aus vielen kleinen Geschichten. Präzise notierte Ereignisse, über drei Generationen hinweg – komisch, tragisch und manchmal beides zugleich. Tagebuchartig, unaufgeregt beobachtet verdichtet sich das Panorama – bis der Erzähler in der Gegenwart
ankommt und ein letztes Mal auf seine Straße blickt.

Was die Buchhandlung Schreiber in Olten dazu sagt:
Das Manuskript hat Wucht. Fassaden überzeugt besonders durch die klare, beobachtende Stimme, die präzise Figurenzeichnung (Henriette/Valentina sind sofort präsent), und die montageartige Chronik, die Privates mit deutscher Zeitgeschichte verschränkt. Der Titel passt: Rollen, Selbsterzählungen und Verdrängungen ziehen sich leitmotivisch durchs Buch. Im einzelnen:Tonalität: Der nüchterne, leicht sarkastische Beobachterblick erzeugt Vertrauen und lässt harte Stoffe ohne Pathos wirken. Humor ist ein wesentliches Stilmittel. Die mehrdimensionale Porträts der Menschen macht sie nahbar. Die Motive: Licht/Fassaden, Wasser/Kanal, Arbeit/Überleben und religiöse Rituale verknüpfen Episoden zu einem dichten Motivgeflecht. Die historische Textur: Alltagsgeschichten sind detailgesättigt, glaubwürdig und spannend.

Über die Autorin
Ulli Krieg hat ihre Kindheit in Westfalen auf dem Land verbracht. Hamburg ist ihre Wahlheimat. Auf's Land wollte sie nie wieder ziehen. Das war jedenfalls so. Heute lebt sie in der Schweiz in einem kleinen Ort am Jura Südfuß.
Ulli Krieg interessiert alles, was abstrakt ist. Mathematik – vor allen Dingen Buchstaben, aber auch Zahlen. Kunst - insbesondere Konzepte, aber lieber nicht barfuß in Farbe tanzen. Sie ist leidenschaftliche Bridgespielerin.
Für mehr, siehe oben unter UKCC.
